Optik Schmitz, Inhaber Nils Berndt

Infos zum Augen-Lasern II

Weitere Berichte und Studien zur Lasik:


Studie aus Marburg

Nach einer Studie zur LASIK aus Marburg klagen 75 % der Patienten auch nach fast sieben Jahren über Einschränkungen des Dämmerungs- und Nachtsehens durch reduzierte Kontrastsensitivität, Glare (Glanzeffekte) und verwaschene Abbindungen von Lichtquellen im Dunkeln zum Beispiel beim Autofahren. (=Lichthöfe=Halogone).Ungefähr ein Drittel der Patienten ist unzufrieden mit der unkorrigierten Sehleistung (=Visus). Ca. 67 % klagen über reibende, trockene Augen, Missempfinden im gelaserten Hornhautareal, Blendungserscheinungen (=Haze), besonders nachts, z.B. beim Autofahren und schwankende Sehleistungen. Verbliebene Restsehfehler durch Unter- oder Überkorrektur können nur zum Teil durch eine Nachoperation korrigiert werden. Blendungen durch Gewebsverdichtungen und Ablagerungen können nur zum Teil durch medikamentöse Behandlung behoben werden. Ein weiteres Risiko besteht in der späteren Aufweichung der Hornhaut, die sich dadurch vorwölbt (=Keratektasie), was zu sich ständig ändernder Sehleistung führt.



Beitrag: Altersweitsichtigkeit meist nicht per Laser behandelbar

der Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie (VSDAR) teilt mit:
von Altersweitsichtigkeit Betroffene sollten sich nicht auf Versprechungen verlassen, ihr Sehfehler lasse sich problemlos per Laser behandeln. Findige Anbieter würden mit entsprechenden Ankündigungen Werbung machen.
Bis heute seien solche Eingriffe jedoch nur in Einzelfällen mit Aussicht auf Erfolg möglich.



 

Studie: „Trockenes-Auge–Syndrom“ nach Lasik-Operation häufiger als bisher angenommen

Eine Studie der American Society of Cataract & Refractive Surgery (ASCRS) weist darauf hin, das die Symptome eines „trockenen Auges“ nach einer Lasik häufiger auftreten, als ursprünglich vermutet. Nach 6 Monaten haben immerhin noch 25% der Operierten Probleme.

Als Ursache erscheine eine nicht ausreichende Erfassung der Vorgeschichte des Patienten: der dazu einsetzbare „Schirmer-Test“ werde bei nur 30% der Augenchirurgen genutzt.
Die Studie liest sich so, als sei die Anzahl der wegen der Operation unter dem Trockenen Auge leidenden Menschen zu reduzieren, würde man nur im Vorfeld dem Aspekt Beachtung schenken.
Die unter dem „Trockenen Auge“ leidenden Betroffenen erleben erhebliche Einschränkungen an Lebensqualität und leiden mitunter schwer, so das ein Leben ohne Medikamente kaum denkbar ist.
Im Zusammenhang mit der Lasik besteht im Regelfall die begründete Hoffnung, daß die Effekte irgendwann zurück gehen. Das rund 25% der Operierten länger als 6 Monate dieser Last unterliegen ist bis dato ein weithin unerwartetes Ergebnis gewesen.
Beim „Schirmer-Test“ wird die Menge des Tränenfilmes untersucht indem ein Filterpapierstreifen in das Unterlied gehängt wird. Man prüft, wie weit sich dieser Papierstreifen innerhalb von 5 Minuten mit Tränenfilm vollsaugen konnte, weniger als 10 mm gelten als bedenklich.


Beitrag: Beschwerden über verstärkte Blendempfindlichkeit und Halos sind auch sechs Monate nach der Operation nicht selten. Es berichteten die „Ophthalmologischen Nachrichten Online“ am 13.02.2002 über die Studie.

Nachtsichtprobleme scheinen mit der Quantität der entfernten Hornhaut zuzunehmen. Zu den möglichen, unangenehmen Folgen einer Lasik-Operation können Blendungs- und Nachtsichtprobleme sowie Halos (=Lichthöfe=Halogone) gehören. Diese können länger als sechs Monate anhalten. Diese Nebenwirkungen wurden in einer Studie, deren Ergebnisse bei der Jahrestagung der American Academy of Optometry im vergangenen Dezember in Philadelphia vorgestellt wurde, untersucht.
Die Untersuchung beschreibt, dass diese Probleme vor allem bei Patienten auftreten, die entweder höhere Myopie-Grade aufweisen, eine sehr flache Hornhaut haben oder bei denen eine LASIK-Wiederholungsoperation notwendig wird.


Studie: Nachtsichtprobleme - das große Problem für Autofahrer

Speziell Nachtsichtprobleme scheinen Patienten zu haben, die sich zu einer Wiederholungs-OP entschliessen.
Ferner besteht ein Zusammenhang zwischen der Menge des entfernten Gewebes und der schwere der Nachtsichtprobleme. Anders ausgedrückt: je mehr Glaswert es „wegzulasern“ gilt, desto schwerer wiegen die Nachtsichtprobleme.
Diese Effekte sind in den ersten Wochen nach der Lasik normal, treten sie aber dauerhaft auf hat der Patient Grund zur Unzufriedenheit weil sein Lebenskomfort eingeschränkt ist.
Die Studienautorin Dr. Bailey beschreibt, das mindestens 25 % der Operierten diese Beschwerden mehr als 6 Monate nach der Operation haben. Im Raum steht die Vermutung, dass diese Beschwerden bei den Betroffenen sich nicht mehr zurückbilden sondern dauerhaft bestehen bleiben. Dies war allerdings nicht Bestandteil der Untersuchung.


 

Beitrag: Gefährliche Augenoperationen - Die Mängel der Lasertechnik
Der Autor Georg Restle berichtet, das immer mehr Patienten mittlerweile über starke, irreparable Beeinträchtigungen ihres Sehvermögens nach einer Laser-Operation klagen. Studien in den USA belegen, dass 18% aller Operationen fehlschlagen.
Die Augenlaserzentren verschwiegen dabei oft, dass diese Operationsmethode erhebliche Risiken birgt, die bis zur Erblindung führen können.



Studie: Fachärzte warnen vor Laseroperationen am Auge

Laut einer US-Studie muss immerhin jedes zehnte Auge einer zweiten Operation unterzogen werden. Darüber berichtet CATRIN BIALEK in einem Beitrag des Handelsblattes vom 2.7.2003.
Während Augenkliniken mit „Nie wieder Brille“ werben als „sei dieses so unkompliziert wie ein Zahnarztbesuch“ warnen immer mehr Ärzte vor den Risiken dieses Eingriffs.


Beitrag: Jeder zweite Patient ist später “Nachtblind”

”Risiko der Patienten vorher schwer zu ermitteln”
Patienten klagten hinterher über starke Blendungen, Doppelbilder oder Über- und Unterkorrekturen des Auges, die sich nicht immer durch eine weitere Operation beheben lassen. „In zirka 50 % der Fälle werden die Patienten hinterher Probleme mit dem Autofahren bei Nacht haben“, warnt Peter Hering vom Institut für Lasermedizin an der Universität Düsseldorf. „Ich finde es ziemlich unverantwortlich, was da ohne ausreichende Aufklärung gemacht wird.“ Nicht immer eigne sich ein Patient für eine Laseroperation. So gebe es Menschen, deren Hornhaut nach einem Eingriff schlecht verheile, und es komme zu Entzündungen oder gar Wucherungen. Das Problem sei, das Augenärzte diese Risikopatienten oftmals gar nicht vorab identifizieren könnten. In immerhin 7 % der Fälle gebe es sogar „ernste Komplikationen“, sagt Hering.
Problematisch werde es beispielsweise, wenn die Hornhaut durch das Abschleifen zu dünn wird. „In vielen Fällen wird die Dicke der Hornhaut überhaupt nicht ausgemessen, obwohl es hervorragende Methoden wie die optische Kohärenztomographie gibt“, sagt Laserexperte Hering, „und das ist fahrlässig.“ Ebenfalls bedeutsam sei die Größe der Pupille: Ist sie zu groß, erhöhe sich das Risiko einer postoperativen Blendung.
„Je besser ein Augenarzt ,nein’ sagen kann, desto geringer ist seine Fehlerquote“, sagt Georg Mehrle, Sprecher des Berufsverbandes der Augenärzte. Doch genau das sei das Problem: Damit sich die teuren Lasergeräte amortisieren, führen einige Augenärzte immer wieder Operationen durch, die jenseits der Toleranzgrenze liegen. „Bei vielen privaten Laserzentren – aber nicht nur bei diesen – habe ich Sorge, dass merkantile Gründe wichtiger sind als medizinische“, sagt Christian Ohrloff, Direktor der Universitätsaugenklinik in Frankfurt/M.


Beitrag: Altersweitsichtigkeit meist nicht per Laser behandelbar

der Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie (VSDAR) teilt mit:
von Altersweitsichtigkeit Betroffene sollten sich nicht auf Versprechungen verlassen, ihr Sehfehler lasse sich problemlos per Laser behandeln. Findige Anbieter würden mit entsprechenden Ankündigungen Werbung machen.
Bis heute seien solche Eingriffe jedoch nur in Einzelfällen mit Aussicht auf Erfolg möglich.

 

Beitrag: Der Spiegel

brachte im Heft 57 von 2009 einen ausführlichen und neutralen Beitrag über Lasik, bei dem sich Augenärzte und Augenoptiker zu dem Thema äusserten. Der Augenphysiologe Dr. Berke der Höheren Fachschule für Augenoptik in Köln rät von der Lasik-OP ab da diese nur aus kosmetischen Gründen erfolgt und aus diesem Grund die Risiken zu hoch sind.

Bei Interesse lesen sie gerne bei Spiegel online nach.

 

Beitrag: Ab 40 Jahre ist Schluss: Alterssichtigkeit nicht weglaserbar

Mit Erreichen eines Alters ab 40 Jahren tritt die Altersweitsichtigkeit ein: mit anderen Worten früher oder später benötigt jeder eine Lesebrille.
In einem Artikel der Apotheken-Umschau vom 17.05.05 wird darauf hingewiesen, dass Alterssichtigkeit von Patienten nicht per Laser korrigiert werden kann. Doppelkonturen, Lichtblitze und Blendeffekte seien häufig die Folgen von Versuchen, die Alterssichtigkeit wegzulasern.
Deshalb warnt der Verband der Spezialkliniken für Augenlaser (VSDAR) eindringlich vor Laserbehandlungen des Sehfehlers, bei dem eine erstarrte Augenlinse nicht mehr zwischen nah und fern umschalten kann. Das Laserverfahren komme zwar zur Korrektur von Kurz- und Weitsichtigkeit in Frage, Alterssichtigkeit solle jedoch nur mit einer Brille ausgeglichen werden.

Aus meiner Erfahrung:
Wer bereits eine Operation hinter sich hat, wird mit Erreichen der Alterssichtigkeit (ab 40 bis 45) wieder bei der Brille sein: ohne Lesebrille geht es nicht. Weil oft das Sehen von Kontrasten nicht mehr höchsten Ansprüchen mehr genügt - Lasik reduziert in der Regel das Kontrastsehen - werden Sie einen höheren Bedarf an einer wirklich hochwertigen Lesebrille haben.
Gerne wird versprochen, das es dann nur eine einfache Fertig-Lesebrille auch tut: eine Aussage, welche nur für Menschen mit wirklich anspruchslosen Sehaufgaben wahr ist. Um den Mangel an Kontrast in der Nähe einigermaßen zu kompensieren brauchen es im Gegenteil hochwertige Entspiegelungen und - je nach Situation - Filtertönungen.

 

Leserbrief: Operation - ja oder nein
Herr R. schreibt:
Hallo, bin seit einigen Tagen am surfen zu Lasertechnik. Ihres ist zwar eine interessante Seite vor allem zum informieren, Sie macht aber einen mindestens genauso einseitigen und für Sie als Optiker dann auch höchst parteiischen Eindruck. ...  Andererseits ist natürlich klar, dass, wie jede Operation das ganze mit Risiken verbunden ist, daher kann man sich ja im Internet auch ganz gut informieren.

Bei mir ist grade eine ziemlich neue Brille verloren gegangen, Kosten so 600 Euro und nun überlege ich doch den Schritt zu machen. ...
Andererseits bin ich ein ziemlicher Gegner von operativen Eingriffen die medizinisch nicht notwendig sind, aber in dem Fall...ich überlege halt. Die Aussage auf Ihrer Seite (leider etwas versteckt) dass Sie Operation generell befürworten und mit Ihrer Seite nur vor wenigen schwarzen Schafen warnen wollen, finde ich überzeugender. Wäre allerdings mal Ihre Erfahrungen interessant, von welchen Institutionen Sie einen guten Eindruck haben? Für Tipps wäre ich dankbar. Mir ist schon klar, dass das ganze auch bei den teueren Geräten eine recht lukrative Operation ist und so was zieht natürlich Negativbeispiele an, wo ich mal vermute, dass der Begriff "schwarzes Schaf" eher verharmlosend ist.
Gruß ...

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Antwort:
Danke für Ihr Interesse.
Mit Ihrer Frage, wen ich empfehle und wen nicht, werde ich Sie alleine lassen müssen: die Firmen haben mitunter scharfe Rechtsabteilungen und ich habe es zuweilen bereits bereut, es gewagt zu haben meine Meinung hier zu publizieren. Man wird doch zusehends nachhaltig auf vermeintliche Fehler “hingewiesen”.
Es geht um viel Geld. Trotzdem wundert es mich, welcher Aufwand getrieben wird.
Sie finden alles im Internet. Angeblich unabhängige Testberichte glücklicher Patienten, welche erstaunlich geradlinig auf die Empfehlung eines bestimmten Operateurs hinaus laufen.
Foren voller glücklich Operierter, die aber erstaunlicherweise alle die gleichen Schreibfehler machen.
Ein namhafter Verband mit unabhängigen Informationen, welcher auch nur auf Patienten-Fang ist.
Es wird Ihnen fast nicht möglich sein, im Web wirklich unabhängige Informationen zu erhalten.
Lassen Sie sich doch operieren. Sie müssen nur in Kauf nehmen, dass einiger Zeit das Kontrastsehen schlechter wird.
(Was Abbildungsfehler sind finden Sie sehr schön illustriert bei www.OperationAuge.de)
Das Ihnen keiner sagen kann, wie Ihr Auge in vielleicht 30 Jahren aussieht. Ob Sie dann eine Bindehautschwäche in dem dünnen Hornhäutchen haben?
Das Ihr Auge vermutlich dem genetischen Bauplan folgt und nach vielleicht sieben Jahren der alte Glaswert im wesentlichen wieder da ist. Aber ich will ja nicht so negativ sein:

wenn Sie dann wieder eine Brille benötigen habe ich die richtigen Produkte für Sie. Brillengläser, welche den Kontrast steigern und die Fähigkeit,das bestmögliche Sehen für Sie heraus zu holen.
Früher habe ich mich beruflich von diesen Operationsmethoden bedroht gefühlt. Heute nicht mehr: ich weiß dass Sie meine Existenz sichern werden. Also lassen Sie sich ruhig operieren.
Dass ich Ihre Probleme heute schon mit einer Brillenversicherung oder Abo-Angeboten lösen könnte, will ich Ihnen auch nicht verschweigen. Und mittels Contactlinsen - vor allem aber mittels meiner Betreuung nach dem Linsen-Kauf - könnte ich Ihnen schon heute eine überaus risikoarme Alternative anbieten.

Alles Gute !

Meine Meinung:

In meiner täglichen Arbeit erlebe ich immer wieder die Auswirkung operierter Augen. Ich erlebe, dass augenscheinlich die Patienten nicht richtig beraten und aufgeklärt wurden. Ich habe sehr oft den Eindruck, das operiert wird auf Teufel komm raus: denn schließlich bietet das Operieren den Ärzten willkommene Einnahmen der ansonsten durch unzählige Gesundheitsreformen drangsalierten Augenärzte. Hier lässt sich noch der eine oder andere Euro verdienen, und so kommt es das auch weniger seriöse Ärzte am Werk zu sein scheinen, welche die Risiken einer Operation den Patienten nicht deutlich genug sagen. Ich möchte Sie hier über Risiken informieren, möglichst nüchtern und objektiv. Ich bin nicht gegen das Operieren von Augen. Ich bin nur inzwischen hochgradig erschreckt über den nach meiner Meinung verantwortungslosen Umgang, den einige wenige Ärzte scheinbar an den Tag legen indem sie die Risiken einer Operation zwar nicht verschweigen aber doch verharmlosen und klein reden.

Die hier angegebenen Informationen entsprechen meinem Kenntnisstand nach besten Wissen und Gewissen, ich erhebe aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit bis ins letzte Detail. Es gibt mit Sicherheit auch sehr individuelle Details welche Sie persönlich treffen können ohne hier genannt worden zu sein.


Lassen Sie sich beraten.


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